← Zurück zum Shop

Evidenz statt Bauchgefühl

Die Wissenschaft hinter Stullen Wunder.

Wir zeigen hier transparent, was die Forschung zu saaten- und kernreichen Brotrezepturen sagt – und warum wir auf dieser Basis entwickelt haben. Sachlich. Ohne Heilsversprechen.

Wichtiger Hinweis: Stullen Wunder ist ein Lebensmittel, kein Medizinprodukt oder Heilmittel. Die folgenden Studien wurden unabhängig am Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) durchgeführt und beziehen sich auf saaten- und kernreiche Brotrezepturen allgemein. Sie begründen keine gesundheitsbezogenen Werbeaussagen für unser Produkt.

Entwickelt auf Basis klinischer Forschung.

Stullen Wunder ist nicht entstanden, weil wir dachten, Saaten seien irgendwie gesünder. Sondern weil das Westdeutsche Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) in Düsseldorf jahrelang klinisch erforscht hat, wie die Zusammensetzung von Brot den menschlichen Stoffwechsel beeinflusst. Auf Basis dieser Forschung haben wir unsere Rezeptur entwickelt.

Zentraler wissenschaftlicher Partner ist Prof. Dr. med. Stephan Martin, einer der renommiertesten Diabetologen Deutschlands.

Wissenschaftlicher Partner

Prof. Dr. med. Stephan Martin

Chefarzt für Diabetologie · Direktor des Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrums (WDGZ)
Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) · Lehrauftrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Landesverdienstorden NRW 2024 FOCUS Top-Mediziner 2022 Theodor-Frerichs-Preis der DGIM Bennigsen-Foerder-Preis NRW Mitglied DDG · EASD · ADA

Prof. Martin forscht seit Jahrzehnten zu den Themen Ernährung, Diabetes-Prävention und Stoffwechsel. Er ist Mitautor beider hier vorgestellten Studien, die am WDGZ durchgeführt wurden. Neben seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit ist er als Buchautor und Kolumnist aktiv und gehört zu den meistzitierten deutschen Diabetologen.


Wie verschiedene Brotsorten die Glukoseantwort beeinflussen.

Nutrients · 2019 · PMID 31569815 · Peer-reviewed · Open Access

Determination of Postprandial Glycemic Responses by Continuous Glucose Monitoring in a Real-World Setting

Röhling M, T. Martin, Wonnemann, Kragl, Klein, Heinemann, S. Martin, Kempf · West-German Centre of Diabetes and Health, Düsseldorf

Fragestellung

Wie unterscheiden sich die postprandialen (d. h. nach dem Essen auftretenden) Glukoseantworten auf verschiedene Brotsorten – und wie zuverlässig lassen sie sich mit einem kontinuierlichen Glukosemonitoring-System (CGM) im Alltag messen?

Studiendesign

Kontrollierte Untersuchung mit 12 gesunden Probanden (Ø 36 Jahre, BMI 24,9). Die Teilnehmenden konsumierten Weißbrot, Vollkornbrot sowie einen Glukosedrink als Referenz. Die Glukosewerte wurden gleichzeitig über CGM, kapilläre Messung und intravenöse Blutentnahme erfasst – ein methodisch besonders robustes Verfahren.

Kernergebnisse

Die Studie bestätigte, dass verschiedene Brotsorten deutlich unterschiedliche postprandiale Glukoseantworten erzeugen. Weißbrot führte zu stärkeren Glukoseanstiegen als Vollkornbrot. Gleichzeitig zeigte die Studie eine erhebliche individuelle Variabilität – Alter und Nüchternblutzucker korrelierten signifikant mit der Höhe des Glukoseanstiegs.

Methodisch relevant: Das CGM-Verfahren lieferte unter Alltagsbedingungen vergleichbare Ergebnisse wie die venöse Blutabnahme – ein wichtiger Befund für praxisnahe Ernährungsforschung.

Was das bedeutet

Die Brot-Zusammensetzung hat einen messbaren Einfluss auf die Glukoseantwort nach dem Essen. Je weniger schnell verfügbare Kohlenhydrate ein Brot enthält – und je mehr Protein und Ballaststoffe – desto flacher ist typischerweise die Glukosekurve danach.

Vollständige Studie auf PubMed lesen ↗

Brot austauschen – und das Gewicht beobachten.

Nutrients · 2023 · PMID 36904300 · Triple-blinde, randomisierte kontrollierte Studie · Open Access

Impact of a Low-Insulin-Stimulating Bread on Weight Development – A Real Life Randomised Controlled Trial

Kempf K, Röhling M, Kolb H, S. Martin · West-German Centre of Diabetes and Health & Heine-Universität Düsseldorf

Fragestellung

Kann allein der Austausch einer einzigen Nahrungskomponente – des Brotes – zu einer messbaren Veränderung des Körpergewichts führen, ohne weitere Lebensstiländerungen?

Studiendesign

Single-Centre, triple-blinde, randomisierte kontrollierte Studie (RCT) – die höchste Evidenzstufe in der Ernährungsforschung. 80 übergewichtige Erwachsene wurden zufällig in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine Gruppe tauschte ihr bisheriges Brot gegen ein insulin-niedrig-stimulierendes Saatenbrot aus, die andere gegen ein klassisches Vollkornbrot aus Roggenmehl. Keine weiteren Lebensstiländerungen. Beobachtungszeitraum: 3 Monate.

Kernergebnisse

In der Saatenbrot-Gruppe wurde ein signifikanter Gewichtsverlust von durchschnittlich 2,4 kg beobachtet (effektive Behandlungsdifferenz, p < 0,05). Körpergewicht, BMI und Taillenumfang sanken signifikant. In der Kontrollgruppe (Vollkornbrot aus Roggenmehl) blieb das Gewicht nahezu unverändert (–0,1 kg).

Besonders ausgeprägt war der Effekt bei Teilnehmenden über 55 Jahren: Hier wurde ein Gewichtsverlust von durchschnittlich 2,6 kg beobachtet. Beide Brote waren in Energiegehalt, Textur und Geschmack vergleichbar – der Effekt war rein durch die Brot-Zusammensetzung bedingt.

Keine statistisch signifikanten Unterschiede zeigten sich bei klinischen oder Laborparametern – was bedeutet: Der Effekt war spezifisch für die Gewichtsentwicklung, ohne messbare negative Nebenwirkungen.

Was das bedeutet

Allein der Austausch des Brotes – ohne Diät, ohne Sport, ohne sonstige Änderungen – kann sich messbar auf das Körpergewicht auswirken. Der Mechanismus: Ein Brot, das weniger Insulin ausschüttet, verändert langfristig den Fettstoffwechsel. Das ist die wissenschaftliche Grundlage von Stullen Wunder.

Vollständige Studie auf PubMed lesen ↗

Was das für dein Brot bedeutet.

Brot ist in Deutschland das meistkonsumierte Grundnahrungsmittel – rund 58 kg pro Person und Jahr. Der überwiegende Teil davon besteht aus Getreidemehl, das schnell in Glukose umgewandelt wird und eine entsprechende Insulinausschüttung auslöst.

Die Forschungsgruppe um Prof. Martin hat gezeigt: Wenn man nur diese eine Variable ändert – die Brot-Zusammensetzung – und Mehl durch Saaten, Kerne und Nüsse ersetzt, verändert sich das Ernährungsprofil grundlegend. Mehr pflanzliches Protein, mehr Ballaststoffe, weniger schnell verfügbare Kohlenhydrate.

Genau das ist das Prinzip von Stullen Wunder: Wir ersetzen das Mehl durch das, was sonst nur die Kruste ziert. Das Ergebnis ist ein Brot, das reich an Eiweiß und Ballaststoffen ist – ohne künstliche Zusätze, ohne zugesetzten Zucker.

Neugierig auf das Ergebnis?

Jetzt Stullen Wunder entdecken